Hala

Alyan,

Häuser aus Sand

(Ü: Michaela Grabinger), DuMont 2018, 396 S.

1963: Zu Beginn des Romans lebt Salma seit fünfzehn Jahren in Nablus. Zur Heimat ist die Stadt ihr nicht geworden, immer noch vermisst sie ihr geliebtes Jaffa. Und jetzt geht ihre Tochter Widad …

Weiterlesen

Max

Annas,

Finsterwalde

Rowohlt 2018, 356 S.

Deutschland, „relativ bald“.
Die D-Partei regiert und Nicht-Biodeutsche werden in Lager gepfercht. So werden alle Schwarzen aus Berlin nach Finsterwalde deportiert, unter ihnen befinden sich auch die Ärztin Marie mit ihren Kindern Kodjo und Antoniette.
Ihre …

Weiterlesen

Ewald

Arenz,

Alte Sorten

DuMont 2019, 255 S.

Sally steht kurz vor dem Abitur, ist abgehauen und trampt durchs Land. Eines Tages strandet sie bei Liss, die inmitten von Weinbergen alleine einen Hof bewirtschaftet. Eigentlich will Sally ja nur kurz bleiben, aber es werden …

Weiterlesen

Sebastian

Barry,

Tage ohne Ende

(Ü: Hans-Christan Oeser), Steidl 2018, 262 S.

Ein irischer Autor schreibt einen großen amerikanischen Roman. Der fünfzehnjährige Thomas McNulty flieht vor dem „Großen Hunger“ aus Irland nach Amerika und trifft dort bald auf den zwei Jahre jüngeren John Cole, der …

Weiterlesen

Jessie

Burton,

Das Geheimnis der Muse

(Ü: Peter Knecht), Insel 2018, 462 S.

Odelle, eine junge Frau aus Trinidad, ist in den 1960er-Jahren nach London gekommen, in der Hoffnung, hier als Schriftstellerin leben zu können. Bald ergattert sie einen Job als Bürokraft in der angesehenen Kunstgalerie …

Weiterlesen

Alex

Capus,

Königskinder

Hanser 2018, 176 S.

Tina und Max sind ein Paar. In den großen Dingen des Lebens sind sie sich immer einig, kleine Streitereien gibt es über eher Nebensächliches. Eines Abends bleiben die beiden auf einer Passstraße in den Alpen im …

Weiterlesen

Paolo

Cognetti,

Acht Berge

(Ü: Christiane Burkhardt), Penguin 2018, 272 S.

Jeden Sommer fährt eine Mailänder Familie mit ihrem Sohn Pietro in ein kleines Bergdorf mit nur 14 Häusern. Der Vater ist ein begeisterter Bergsteiger und nimmt Pietro mit auf seine Touren im Monte-Rosa-Massiv. …

Weiterlesen

Laetitia

Colombani,

Der Zopf

(Ü: Claudia Marquardt), S. Fischer 2018, 283 S.

Die Geschichte von drei Frauen auf drei Kontinenten, verbunden durch einen Haarzopf, steht im Mittelpunkt des Romans von Laetitia Colombani.
Da ist Smita, eine Unberührbare in Nordindien, die sich für ihre Tochter …

Weiterlesen

Michael

Donkor,

Halt

(Ü: Marieke Heimburger und Patricia Klobusiczky), Edition Nautilus 2019, 320 S.

Die siebzehnjährige Belinda kommt aus einem Dorf in Ghana, wird von ihrer Mutter in die Stadt geschickt und arbeitet sehr hart als Hausmädchen. Sie ist angepasst, stellt nichts infrage …

Weiterlesen

Paula

Fürstenberg,

Familie der geflügelten Tiger

Kiepenheuer & Witsch 2018, 240 S.

Johanna ist Straßenbahnfahrerin in Berlin und liebt Landkarten. Sie wurde kurz vor dem Mauerfall in der DDR geboren und hat keinerlei eigene Erinnerung an dieses Land. Auch nicht an ihren Vater. Ihre Mutter arbeitet …

Weiterlesen

Tristan

Garcia, 

Faber

Der Zerstörer (Ü: Birgit Leib), Wagenbach 2017, 432 S.

Als Jugendliche waren Madeleine, Basile und Faber unzertrennlich. Das Trio versuchte, der Tristesse und Langeweile des französischen Provinznests zu entfliehen und träumte davon, dass endlich einmal etwas passiert. Der charismatische Faber, …

Weiterlesen

Ayelet

Gundar-Goshen,

Lügnerin

(Ü: Helene Seidler), Kein & Aber 2017, 336 S.

Nuphar ist siebzehn und unauffällig. Während andere sich amüsieren, jobbt sie in einer Eisdiele. Man schließt das einsame Mädchen ins Herz, möchte, dass sie Freundinnen findet und sich verliebt. Als ein …

Weiterlesen

Elisabeth R.

Hager,

Fünf Tage im Mai

Klett-Cotta 2019, 221 S.

Illy und ihren Urgroßvater Tat’ka verbindet etwas Besonderes. Ohne darüber Worte zu verlieren, schließen sie einen Pakt – zusammenhalten, komme, was wolle. Das wilde Mädchen und der mürrische Alte zelebrieren ihr Außenseitertum. Schulzeit, Pubertät, Zoff mit …

Weiterlesen

Nino

Haratischwili,

Die Katze und der General

Frankfurter Verlagsanstalt 2018, 764 S.

Sie mögen dicke Bücher, voll mit vielen kleinen Geschichten in einer großen Erzählung? Das Ganze noch in einer wunderbar poetischen Sprache? Dann ist der neue Roman von Nino Haratischwili genau der Richtige. Schauplätze sind Berlin, …

Weiterlesen

Christoph

Hein,

Verwirrnis

Suhrkamp 2018, 304 S.

Friedeward Ringeling lebt in den 1950er-Jahren in der thüringischen Kleinstadt Heiligenstadt. Dass er sich in Wolfgang verliebt hat, muss geheim bleiben, denn auch in der noch jungen DDR war Homosexualität unter Strafe gestellt. Vor allem darf …

Weiterlesen

Annette

Hess,

Deutsches Haus

Ullstein 2019, 368 S.

Westdeutschland in den 1960er-Jahren: Die Eheleute Brun sind die Gastwirte vom „Deutschen Haus“. Tochter Eva wird sich bald gutbürgerlich und traditionell mit einem Juristen verloben. Eva ist Dolmetscherin und wird beauftragt, beim ersten Frankfurter Auschwitzprozess Zeugenaussagen …

Weiterlesen

Gusel

Jachina,

Suleika öffnet die Augen

(Ü: Helmut Ettinger), Aufbau 2018, 541 S.

Suleikas Leben in der Sowjetunion der 1930er-Jahre besteht nur aus Gewalt und Arbeit auf einem Bauernhof. Wegen ihrer tartarischen Herkunft wird sie von ihrem sehr viel älteren Mann misshandelt und muss ihm und …

Weiterlesen

Felix

Jackson,

Berlin, April 1933

(Ü: Stefan Weidle), Weidle 2018, 287 S.

Als Felix Joachimson wurde er 1902 in Hamburg geboren, emigrierte in den 1930er-Jahren über Österreich und Ungarn in die USA, nannte sich fortan Jackson, wurde Drehbuchautor und Produzent und schrieb 1980 für ein …

Weiterlesen