Michel

Decar,

Kapitulation

März 2023, 217 S., 23 Euro

Dies ist ein Künstlerroman über einen Möchtegern-Künstler. László Carassin, ein notorisch erfolgloser junger Dichter aus Kreuzberg, gewinnt ein Preisgeld von 7500 Euro, gestiftet von der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg, und verkündet seinen sofortigen Ruhestand. Nun ja, zuerst will er eine Minigolfbahn eröffnen, aber das wird schon nichts. Er reist zu seinem Onkel an den Balaton, später nach Zypern und Odessa. Und – wenig überraschend – sein Geld geht bald mächtig zur Neige. Da beschließt László, das 1-Million-Euro-Gedicht zu schreiben. Doch immer kommt etwas dazwischen: Pfefferminzjoints, alkoholische Getränke, Nintendo-Spiele und die Sehnsucht nach seiner Verflossenen Mercedes Czeminski. Ein witziger Roman über das Leben eines Taugenichts im 21. Jahrhundert.