Lutz

Seiler,

Stern 111, Suhrkamp 2020, 528 S.

Lutz Seiler, der Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse, erzählt eine großartige Geschichte über die Nachwendezeit.
Inge und Walter verlassen unmittelbar nach der Maueröffnung ihre Heimat Gera Richtung Westdeutschland und geben ihr Haus in die Obhut ihres Sohnes Carl. Der jedoch taucht lieber in die Hausbesetzerszene in Berlin ein. Dort ist eine chaotische, spannende Übergangszeit angebrochen, alles scheint möglich zu sein und es gibt jede Menge rechtsfreie Räume.