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Michael Wildt: „Die Ambivalenz des Volkes“
Vortrag, Buchvorstellung und Gespräch

Montag, 18. November 2019
20 Uhr, Eintritt: 7 Euro

„Wir sind das Volk!“, schallte es 1989 durch Leip­zigs Straßen. Auf Pegida-Kundgebungen wird ge­gen vermeintliche „Volksverräter“ gehetzt und innerhalb der AfD ist der völkische Flügel auf dem Vormarsch.

Doch wer vom „Volk“ redet, darf dessen Abgründe nicht verschweigen. Verschiedenste Faktoren bestimmen über Inklusion und Exklusion. Die „Volksgemeinschaft“ ist kei­ne Erfindung der Nationalsozialisten, doch hier nahm das Volk seine gewalttätige antisemitische und rassistische Gestalt an.

In seinem neuen Buch „Die Ambivalenz des Volkes. Der Nationalsozialismus als Gesellschaftsgeschichte“ widmet sich der renommierte Historiker Michael Wildt diesem Thema.

Michael Wildt, Jahrgang 1954, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt Natio­nalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch ist im Suhrkamp Verlag erschienen und kostet 24 Euro.

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