Robert Brack, Der Kommissar von St. Pauli

Ullstein 2018, 458 Seiten

Es brodelt gewaltig in Hamburg im Jahr 1931. Frauen stürzen sich auf mysteriöse Weise auf Hochbahngleise, erste Mitglieder der NSDAP sickern in den Polizeiapparat ein, mitten in der Polizeizentrale geschieht ein Mord. Als sich dann auch noch Alfred Webers Freundin Hannchen in einem wilden Streik engagiert und mit den Kommunisten gemeinsame Sache macht, droht dem Kommissar alles über den Kopf zu wachsen. Doch zum Glück hält der sozialdemokratische Innenminister seine schützende Hand über ihn.
Brack mischt Fakten mit Fiktion. So ist es ein Vergnügen, dem wackeren und unkonventionell ermittelnden Kommissar Weber, der auch gerne mal einen über den Durst trinkt, auf seinem Kampf für das Gute durch die Straßen des historischen St. Pauli zu folgen.