Paolo

Cognetti,

Acht Berge

(Ü: Christiane Burkhardt), Penguin 2018, 272 S.

Jeden Sommer fährt eine Mailänder Familie mit ihrem Sohn Pietro in ein kleines Bergdorf mit nur 14 Häusern. Der Vater ist ein begeisterter Bergsteiger und nimmt Pietro mit auf seine Touren im Monte-Rosa-Massiv. Der Junge wandert nur widerwillig, viel lieber spielt er mit Bruno, einem Gleichaltrigen aus dem Dorf. Mit ihm erkundet er die Umgebung und die verlassenen Häuser des Dorfes. Am liebsten würde er am Ende des Sommers seinen Freund mit in die Stadt nehmen, bis ihm irgendwann klar wird, dass die Stadt Bruno zerstören würde.
In einer wunderbar poetischen Sprache erzählt Paolo Cognetti von dem Zauber der Bergwelt und ihrer Natur, ohne dabei das Leben der Bergbewohner zu romantisieren. Aber es geht vor allem um die lebenslange Freundschaft zwischen dem Bauernsohn und dem Intellektuellen.