Delia

Owens,

Der Gesang der Flusskrebse

(Ü: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann), Hanser 2019, 464 S.

Als im Sumpf nahe der kleinen Küstenstadt in North Carolina die Leiche des jungen Chase Andrews gefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf die Außenseiterin Kya. Die junge Frau ist in dem Marschland abseits der Kleinstadt in einer Hütte aufgewachsen. Sie musste schon früh für sich selbst sorgen, ihre Mutter hat die Familie verlassen, als Kya erst sechs Jahre war, und ab ihrem zehnten Lebensjahr war sie auf sich allein gestellt. Kontakt hat sie nur zu wenigen Menschen, sie spricht mit den Tieren und lernt von den Möwen, wo es die besten Muscheln gibt, die sie im Dorf verkaufen kann.
Delia Owens hat einen wunderbaren Roman geschrieben, spannend wie ein Krimi, mit grandiosen Naturbeschreibungen und einer beeindruckenden Protagonistin.