Denise

Mina,

Blut Salz Wasser

(Ü: Zoë Beck), Argument 2018, 363 S.

Im Sommer 2014, wenige Tage vor dem schottischen Unabhängigkeitsreferendum, steht DI Alex Morrow von der Glasgower Polizei vor einer komplizierten Ermittlung. Eine Geldwäscherin, die Drogengeld zwecks Landkauf verschoben hat, verschwindet spurlos. Wenig später wird eine weitere Frauenleiche aus dem Loch Lomond geborgen. Der Berufskriminelle Ian Fraser ist der Täter, doch auch er trägt schwer an seiner Krebserkrankung und seinen Schuldgefühlen. Denise Mina, die „Queen of Tartan Noir“, beweist große Empathie für ihre Figuren und zeigt sich als feine Beobachterin von scheinbaren Nebensächlichkeiten. Das organisierte Verbrechen hält Einzug in die vermeintliche Idylle von Helensburgh. Zum Schluss gibt es Gerechtigkeit, aber nur ein wenig. Das Böse ist hier nicht nur böse, sondern jede und jeder hat auch sein Päckchen zu tragen. Es gibt viele gute Gründe, Denise Mina zu entdecken!