D. B.

John,

Stern des Nordens

(Ü: Karen Witthuhn und Sabine Längsfeld), Wunderlich 2018, 544 S.

An den Stränden Südkoreas verschwinden junge Menschen, unter ihnen die Zwillingsschwester von Jenna Williams. Offensichtlich wurden sie nach Nordkorea verschleppt. Die CIA-Agentin Williams wird auf eine geheime Mission in das abgeschottete Land geschickt, wo in einem Provinzkaff die Bäuerin Moon ums Überleben kämpft und in Pjöngjang der Parteikader Cho zur großen Karriere durchstarten will. Die Wege dieser drei werden sich bald kreuzen. Jenna, eine Art Superwoman, kämpft gegen das Böse in Gestalt von Kim Jong-Il und – Achtung! Jetzt wird gespoilert! – nimmt es schließlich alleine mit der gesamten Leibgarde des Diktators auf.
Der „Stern des Nordens“ ist ein süffiger Nordkorea-Thriller, den Donald Trump hoffentlich nie lesen wird.